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howroom Schmitt zeigt:



Dieter Paul

Dieter Paul „Baustellensonnenkönig“, OB Gr. Frank Mentrup



Homeland
Waldschwarzschöne Schlossfassaden, aufgepoppte Kuckucksuhren, fette Fresstände. Wohin führt die überall zu beobachtende Focussierung auf Regionales bis hin zum teilweise Völkischen im Kulturbetrieb? 
Die Sehnsucht nach dem (mentalen) Schweif am Horizont, dem Exotischen und Fremden scheint als künstlerischer Topos im Moment nicht angesagt zu sein. Nichtdestotrotz verweisen die abstrahierend- ungegenständlichen Zeichenwelten von Irek Tybel und  Adrian Peters, die reduzierte Landschaften von Belarmino Barros auf eine internationale Bildsprache die jede/r verstehen kann: Kommunikation mit dem bewußt subjektiv empfindenden Betrachter findet in einem Bereich statt, der optisch wahrnehmbar noch vor Sprache oder kultureller Codierung seinen Platz hat.
Die im Showroom Schmitt zu sehenden Arbeiten verklären globale Gegebenheiten und Probleme nicht und rutschen nicht ins plump Sozialkritische ab: die Verknüpfung zu aktuellen Karlsruher Gegebenheiten in den Arbeiten von Dieter Paul geschieht unmittelbar und ironisch. Personen des öffentlichen Lebens werden mittels weniger Kunstgriffe zu pseudo-Ikonen stilisiert. Kunstobjekte entstehen, die unmittelbar und konkret fassbar den Betrachter ansprechen.
Matthias Schleifer arbeitet demgegenüber sehr geplant und mit Fotografie: in seinen tableaus vivants, die in letzter Zeit mehrmals in bekannten Karlsruher Offgalerien zu sehen waren, ist er zumeist einzigster Protagonist, eingebettet in eine Welt der Symbole und vielschichtigen Bezüge, die der Betrachter nur teilweise zu enträtseln vermag.

Ausstellende: Dieter Paul, Adrian Peters, Belarmino Barros, Irek Tybel und  Matthias Schleifer

Vernissage am 13.1.2018 15-20Uhr
geöffnet bis17.1. nach Vereinbarung

Showroom Schmitt
Luisenstraße 44
76137Karlsruhe
0157-32504719

www.auf-der-suche-nach-colorado.de/showroom.html


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Hannah Zeller und Stefan Wäldele


Hannah Zeller

Hanna Zeller, Tapetenmuster(2), 2017





Stefan Waeldele, Stils aus "easy death race"
Stefan Wäldele, "easy death race", 2016, Trickfilm




Stefan Wäldele produziert schnelle Videos. Trashige Passagen werden von grellbunten Comicfeatures in Schrift und Bild abgelöst: bei der Kurzfilmsequenz „toxic tonic thoughts“ kratzt sich eine Figur immer heftiger und heftiger am Kopf–Obsession in reinster Form. In „easy death race“ wird Picassos Stierkopf von einem Selbstmordbomber gecrasht- booom, booom. Die Auflösung der Sequenz in einer Flut aus Pop-Zeichen, Codes und Symbolen ist schnell und hart, um sofort von Neuem zu beginnen.
Diesen virtuellen und äußerst künstlichen Bildwelten werden vom Künstler Projekte in der realen Welt Afrikas kontrastierend gegenübergestellt. Sie arrangieren sich zwischen praktischer Hilfe und Bildhauerei, zwischen Performance und reiner Freude am Da-Sein in einer anderen Kultur.

Hannah Zellers künstlerischer Habitus ist nicht minder schnell und heftig. A la Prima werden Glasrahmen mit Textur überzogen und durch Collagen erweitert, diese verweisen durch ephemere, stark kontrastierende Setzungen auf eine globale, schnelllebige Kultur. Ohne sich in Ästhetisierungen zu verlieren, oder Ornamentales ins Manierierte abgleiten zu lassen, erschafft die Künstlerin eine sehr eigene Bildsprache. Hannah Zeller bleibt dabei im Ungewissen, so geht sie nie soweit, sich in Nachahmungen zu verirren. Alles andere wäre eine falsche Sicherheit und in einer vernetzen Welt, die fast in Echtzeit abläuft, sowieso zu langsam.
In ihren neusten Arbeiten beschäftigt sie sich mit Fragen der Immaterialität des Digitalen. Wie verändert sich der Mensch inmitten von Information, ohne Körperkontakt, ohne Ort? Ihre Zeichnungen, die sich als Tapete im Showroom Schmitt ausbreiten, stellen den Versuch dar dieser Körperlosigkeit eine Form zu geben. Eine Form, die sich in ständiger Bewegung zu befinden scheint, die entgleitet, nicht greifbar ist.
Dem sehr behäbigen Karlsruher Lebensgefühl stehen diese Dinge diametral entgegen. Wichtig ist deshalb die

Vernissage am Freitag, den 7.7.2017  ab 19.00 Uhr


nicht zu verpassen. Geöffnet auch am Sonntag, den 9.7. von 15-18 Uhr,
nach Voranmeldung bis zum 16.7.: Tel.: 0157-32504719

Showroom Schmitt

Luisenstr. 44 3.OG
76137 Karlsruhe
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Diana, 2011, Acryl auf Nessel
"Diana", 2011, Acryll auf Nessel, 300x400cm



CRASH!
Showroom Schmitt zeigt Ivo Stilling
Vom 2. Bis 10. Dezember 2016 sind im Showroom Schmitt Arbeiten des Karlsruher Malers Ivo Stilling zu sehen. Die formal und inhaltlich recht delikaten Bilder zeigen Luxuslimousinen nach einem schweren Unfall. Ein gewiss gut und schön designtes Statussymbol wird in den illusionistischen Malereien von Ivo Stilling zu einer gemalten Skulptur. Das Hindernis, mit dem besagte Limousine kollidiert ist, hat diese so stark verformt, dass eine Art Blitz-Metamorphose stattgefunden hat. In vielen Teilstücken ist noch das originale Design zu sehen, etwa wohlgeformte Rücklichter, Zierleisten, breite Reifen und besondere Felgen; alles Dinge, bei denen die auf allen Straßen wahrzunehmenden Fans in Verzückung geraten. Doch wie bei Bernini's "Apoll und Daphne" erwächst die Spannung durch eine unmittelbare Verwandlung, in diesem Falle hin zu einem Gemisch verschiedener Stofflichkeiten, in alle Richtungen stehende spitze, runde, eckige Formen und plastischer Auto-Teile, die intelligent komponiert die Bildspannung erhöhen, um den aufs Optische fixierten Betrachter zu erfreuen. Dieser wird sogleich näher an die bis zu 3x4 m (!) große Leinwand herantreten, um die in feinen Lasuren aufgetragenen Schichten zu studieren. Diese Feinmalerei ahmt nie übertrieben das oft kitschig wirkende Fotorealistische nach, sie behält sich eine Ruppigkeit, die - über viele Jahre hinweg - einiges an sich-in-die-Materie-hineinversetzen erfordert und sich nicht vom schönen Schein verführen lässt, die vielmehr ihre Autonomie aggressiv verteidigt. Inhaltliche Komponenten dieser - schon dem Format nach - Historienmalerei sind vielfältig. Gerade Bürger im äußersten deutschen Südwestens sehen die Entwicklungen in ihrer "mo-town" genannten Landeshauptstadt kritisch und warten als gewievte Medienkonsumenten eh schon lange auf den ganz großen CRASH einer aus allen Fugen geratenen Welt.
Ivo Stilling wurde in Heilbronn geboren und studierte von 1997 bis 2002 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Prof. Max Kaminski
Eröffnung: 2.12.2016 ab 19.oo Uhr

Sonntag, 4.12. von 15-18.oo Uhr
bis 10.12. nach telefonischer Vereinbarung: 0157-32504719
Showroom Schmitt
Luisenstr. 44
76137 Karlsruhe











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"curtainwall", 2015, Öl auf Betonestrich, 23x34cm

Der seit nunmehr 3 Jahren in der Karlsruher Südstadt existierende Showroom Schmitt zeigt zum Karlsruher Galerienrundgang am 16.1.2016 von 15-19 Uhr gemalte Landschaften von Christian Schmid.
In handelsübliche Plastikbehältnisse mit abgerundeten Ecken hat der Maler Betonestrich gegossen- nach der einige Tage dauernden Aushärtungsphase entstehen ca. 5cm dicke, recht schwere Bildträger, die maltechnisch ein idealer Untergrund für Ölmalerei sind.
Im Gegensatz dazu steht die leicht anmutende Primamalerei, bei der die Farbe mit einem Spachtel in mehreren Schichten pastos aufgetragen und zum Teil wieder abgekratzt wird. Der gestische Prozess des Malens ist eingeschränkt- dieser kann entweder von links nach rechts oder umgekehrt in leicht schrägen Winkeln durchgeführt werden. Je schneller abgezogen wird, desto mehr Zufall, Kleckser und Unwägbarkeiten sind im Spiel.
Die Spachtel wird mit mehreren Farben präpariert, diese mischen sich im Strudel des malerischen Ereignisses.
An manchen Stellen läuft die Farbe über den Bildrand hinaus. Es bildet sich ein "Inhaltsverzeichnis" mit übermalten Farbtönen.
Nach einigen Tagen ist die Farbmaterie wie zuvor der Betonestrich getrocknet.
Das Ölbild changiert zwischen räumlicher Illusion und eigensinniger Objekthaftigkeit.


Showroom Schmitt
Luisenstr. 44 3.OG
76137 Karlsruhe
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Fon 0157-32504719








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Showroom Schmitt zeigt: die Sammlung Schmitt
Von 25. September bis 3. Oktober 2015 können interessierte Besucher einen Blick auf das Depot des Showroom Schmitt werfen. Zu sehen sind Werke von über 50 Künstlern, die zum Großteil schon in bisherigen Ausstellungen im Showroom Schmitt vertreten waren. Die meisten Exponate stammen von Karlsruher Künstlern. Vertreten sind darüber hinaus Positionen aus Berlin, Hamburg und Köln sowie Wien, Zürich, Athen und Boston. Der Bogen spannt sich von kleinen und mittelgroßen Formaten (in Techniken wie Malerei, Enkaustik, Collagen, Fotografie und Grafik auf Papier oder Leinwand) über Bildhauerei hin zu kleineren Installationen. Arrivierte und noch unbekannte Künstlerpersönlichkeiten treffen hier aufeinander: Die Werke älterer Künstler werden neben jungen, aufstrebenden, teilweise noch vom Studium an einer Kunstakademie geprägten Arbeiten zu sehen sein. Bekannte Namen des Kunstmarktes treffen auf fast intime, sensibel-unauffällige Positionen, die nur ausgewählten Rezipienten der Karlsruher Kunstszene bekannten sein dürften. Alle Werke werden in Petersburger Hängung arrangiert: durch unmittelbare Nachbarschaft entsteht ein bunter Strauss an äußerst differenzierten Arbeiten mit vielen neuen Bezügen und synergetischen Effekten.

Eröffnung: Freitag, 25.9.2015 ab 20.00 Uhr
Bis Samstag, den 3.10.2015 nach telefonischer Vereinbarung: 0157-32504719

Showroom Schmitt
Luisenstraße 44, 3.OG
76137 Karlsruhe

Mit Christian Aberle, Enrico Bach, Belarmino Barros, Adrian Peters, Daniel T. Braun, Jörg Baier, Victoria Bell, Dimitrios Chalatsis, Christa Fülbier, Barbara Denzler, Carola Deye, Andreas Friedrich, Jean-Michel Dejasmin, Lutz Fezer, Frank Frede, Peter Gather, Adi Meier-Grolman, Simone van gen Hassend, Inga Holst, Joachim Hirling, Christof Hierholzer, Indra, Thomas Kaminsky, Stefan Kunze,  Alexander Krause, Irini Karayannopoulou, Andreas Keil, Seol Kwon,  Marco Leube, Alexander Mayer, Wilhelm Neusser, Dieter Paul, Adrian Peters, Jonathan Pornin, Heiko Peifer, Silke Reeh, Nemanja Sarbajic, Christian Schmid, Inge Schmidt, Matthias Schleifer, Oliver Schuß, Tine Schumann, Michael Schreiner, Carol Neuber, Anna Staffel, Dorothee Simons,  Evelyn Taylor-Kopp, Jürgen Tetzlaff, Irek Tybel, Katharina Wolle, Ulrich Wellmann, Hagen Wundbach






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Anna Staffel – Tatorte und Wundversorgungen

Ausstellung im showroom schmitt



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"Was geschah mit der Tänzerin?" 1 +  2  
2 tlg. (Acryl, Collage auf Leinwand) 40 x 60 cm. 2014                              



Tatorte und Wundversorgungen
Die Berliner Künstlerin hält sich in Zwischenmomenten auf. Zwischen den Medien, zwischen Mensch und Tier, im Zwischenraum von Realität und Fiktion, im Sprung zwischen Klein und Groß, niemals richtig ankommend, im Schwebezustand der Welten, die sich entziehen aber konkrete Hinweise auf ihre Existenz geben. Anna Staffel ist mit der Karlsruher Kunstszene eng verbunden. Bekannt wurde sie in Karlsruhe mit den performativen Verseilungen der Herkules Statuen auf dem Schlossplatz "POSTO 2000: Herkules", weitere Stationen waren z.B. der Badische Kunstverein mit "Ticco's short stories" oder das Museum Schloss Ettlingen in der Gruppenausstellung “Landschaft – Zeitgenössische Positionen in Malerei, Skulptur und Fotografie”. Sie zählt sich zu den „Neuen Sentimentalisten“.
Kurze Information über die ausgestellten Werke: Das Titelbild("Was geschah mit der Tänzerin?", s.o.) eröffnet eine neue Sichtweise des Tatorts. Beine balancieren über eine Landschaft, was ist geschehen? Andere Bilder berichten vom Ort des Verbrechens, von einer zufälligen Momentaufnahme einer Camera Obscura. Sie beleuchtet die Zwischenmomente, später, zwischen Trauma und Wundheilung. Manchmal sind es die Selben Tatorte zur unterschiedlichen Tageszeit. "Pflaster", eine 10 tlg. Arbeit spielt mit Heilungsprozessen, abstrakt, visionär. „Wundversorgungen“ erfahren großformatige Werke mit den Titeln "Die Macht der Köpfe“, „found in a bottle" „Dulla, Dulla“, „Eurydike, oder die Putzfrau beim Verlassen des Eimers“.


Eröffnung: Donnerstag den 4.12.2014 um 18 Uhr
Ausstellung vom 4.12. 2014 bis 12.12.2014
Freitag den 5.12. 15-18 Uhr
Samstag den 6.12. 15-18 Uhr
Finissage: Freitag den 12.12. ab19 Uhr
auch nach telefonischer Vereinbarung: T. 0157-32504719

Showroom Schmitt
Luisenstraße 44, 3.OG
76137 Karlsruhe
www.auf-der-suche-nach-colorado.de
www.annastaffel.de


anna.staffel@web.de
T.0163-2788705
www.annastaffel.de
www.soundcloud.com/as-opus3


Katalog "Tatorte und Wundversorgungen" zum herunterladen!
hier klicken










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painter´s garden
Von 26.9.-28.9.2014 zeigt der Showroom Schmitt zwei Installationen des Karlsruher Künstlers Schmid:



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Painter´s garden
wurde mit Metallschienen, Sprühlack sow
ie glasierten Tonkugeln, einem Gartenzaun und 4 Neonröhren gearbeitet.
Fünf Meter lang und drei Meter hoch erstreckt sich die Arbeit über die gesamte Stirnwand des Projektraumes. 

Ein reliefartiges Metallgestänge entsteht aus Tonkugeln heraus und verästelt sich nach oben hin ins Neonlicht. 
Farbstrukturen unterstützen und erweitern diesen Prozess.



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„SilvercrestPlusKM280, SolamagicLED+, Grundig MusicAir deluxe, Bauer S8 Servo Stereo, Mixtronic KSW-3307 Privileg“
besteht dagegen aus eingegossenen Elektro-Geräten die noch funktionieren und zum Teil mit Fußschalter oder Ein/Aus bedient werden können.
Die Geräte mixen, rauschen, mahlen und leuchten funktionslos. „SolamagicLED+“ produziert heiße Luft.

Freitag, 26.9.2014, 19-21 Uhr,
Sonntag, 28.9.2014, 15-17 Uhr

Showroom Schmitt
Luisenstr. 44
76137 Karlsruhe
0157-32504719










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Mit: Christian Aberle, Ali Altin, Jens Im Showroom Schmitt findet von 26.4. bis 28.4.2013 eine Gruppenausstellung zum Thema 'Merkwürdiges und Seltsames und Absonderliches und sogar Monströses' statt. Vernissage ist am 26.4. von 20.00-22.00 Uhr. Andres, Enrico Bach, Marc Bertemes, Boris Berber, Daniel T. Braun, Jörg Baier, Andreas Friedrich, Uta Pütz, Belarmino Barros, Jean-Michel Dejasmin, Herbie Erb, Lutz Fezer, Jochen Goerlach, Christian Glanz, Peter Gather, Adi Meier-Grolman, Simone van gen Hassend, Myriam Holme, Inga Holst, Heiko Hoos, Joachim Hirling, Thomas Kaminsky, Taka Kagitomi, Annebarbe Kau, Christioph Knecht, Andreas Keil, Marco Leube, Evelyn Taylor-Kopp, Alexander Mayer,  Wilhelm Neusser, Nesha Nikolic, Jonathan Pornin, Heiko Peiffer, Erich Reiling, Andreas Schmid, Christian Schmid, Matthias Schleifer, Oliver Schuß, Ivo Stilling, Michael Schreiner, Jürgen Tetzlaff, Irek Tybel, Daphne Walch, Holger Walter, Sebastian Weggler, Katharina Wolle, Ulrich Wellmann, Marcel Vangermain.
'Merkwürdiges und Seltsames und Absonderliches und sogar Monströses' -in den Wunderkammern des Barock wurde mancherlei Exotisches aus der Ferne gesammelt, auch luxuriöse Gebrauchsgegenstände, vieles seiner eigentlichen Funktion enthoben, gewiss auch Apparaturen und komische Maschinchen, dem damaligen Stand der Technik entsprechend... Bis ins 20. Jahrhundert hinein galten diese, nun zu Objekten gewandelten Dinge, als très chic und als ganz besonders. Heute sind solche Sachen in einen globalen Umlauf gelangt und selten gibt es eine Merkwürdigkeit im Bereich Wissenschaft und Technik, die nicht in Hochglanz-Magazinen ausgebreitet wird. Jede Absonderlichkeit wird in diversen Internetforen diskutiert und so manche Monstrosität als industriell gefertigter Fetisch vermarktet. Gleichzeitig beschäftigen sich viele KünstlerInnen in ihrem Schaffen intensiv mit diesen Themen, sicherlich um manches gut zu heißen und anders zu hinterfragen. Durch die Ausstellung könnten neue Sichtweisen auf bisherige Arbeitsansätze weiterentwickelt werden. Künstlerische Neben-Sächlichkeiten und Neben-Produkte, die zum Thema passen, wie etwa frühe Arbeitsskizzen, etwas aus dem Prozess heraus Gefertigtes, Unvollendetes, das nicht weiterverfolgt wurde, Dinge aus dem Atelier, die gar nie als besondere Objekte wahrgenommen und der Welt gezeigt werden sollten, könnten als Ausstellungsstücke ein neue Bedeutung und Wichtigkeit erhalten. Aus einem möglichen Zusammenstellen, -hängen, -legen vieler verschiedener Dinge könnten sich Anregungen und Bezüge ergeben, die das Thema in einem anderen, aktuellen Lichte erscheinen lassen.
Showroom Schmitt

Luisenstr. 44
76137 Karlsruhe 



"Merkwürdiges"
zum Herunterladen: Dokumentation der Ausstellung im .pdf-Format


"Das Wunder des Sammelns"
zum Herunterladen: Vortrag von Barbara Smolarek, M.A.



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